Sommerzeit ist Fahrradzeit: Die warmen Temperaturen locken Pedalritter wieder in Scharen auf die Straße. Leider nicht nur sie – auch Fahrraddiebe sind häufig bei schönem Wetter aktiv. Manchmal ist der Drahtesel schneller weg, als man gucken kann, besonders in Städten sind Räder beliebtes Diebesgut. Mehr als 350.000 Mal pro Jahr wird laut polizeilicher Kriminalstatistik (PKS) ein Fahrradklau in Deutschland gemeldet – die Aufklärungsquote ist sehr gering.
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Die Autoversicherung gehört zum Fahrzeug wie Lenkrad und Reifen. Ohne sie ist eine Zulassung gar nicht möglich. Entsprechend heiß umkämpft ist der Autoversicherungsmarkt: Die Kfz-Police ist das Versicherungsprodukt, bei dem die Kunden am ehesten zu einem Wechsel bereit sind. Und es lohnt sich: Wer zum 30. November seinem bisherigen Anbieter kündigt und zu einem günstigeren wechselt, kann oft mehrere Hundert Euro sparen. Allerdings ist der Tarifdschungel in den vergangenen Jahren immer undurchsichtiger geworden. Verbraucher, die auf eigene Faust die für sie günstigste Versicherung herausfinden wollen, tun sich oft schwer.
Nach den jetzt vorliegenden endgültigen Jahresrechnungsergebnissen (KJ 1) haben die gesetzlichen Krankenkassen das Jahr 2008 mit einem Plus von rd. 1,43 Mrd. Euro abgeschlossen. Der Überschuss war damit doppelt so hoch wie das in dem vorläufigen Finanzergebnissen vom März 2009 (KV 45) ausgewiesene Plus von 730 Mio. Euro. Das zeigt, dass die GKV insgesamt mit einem deutlich größeren Finanzpolster und einem niedrigeren Ausgabenniveau in den Fonds gestartet ist, als bisher bekannt. Auch nach der (höheren) Ausgabenschätzung der Kassen erhalten sie in diesem Jahr rund 300 Mio. Euro mehr aus dem Fonds, als sie zur Deckung der Ausgaben benötigen.
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(djd). Nichts schätzt der deutsche Anleger mehr als Sicherheit, hieß es früher. Er parkt sein Geld am liebsten ganz langweilig zu Niedrigzinsen auf dem guten alten Sparbuch. Zwischenzeitlich war es mit dieser Vorsicht aber wohl vorbei, das hat die Finanzmarktkrise bewiesen. Viele haben dort mit riskanten Anlageformen sehr viel Geld verloren.
Die FDP-Fraktion möchte die Bedingungen von Selbstständigen zum Aufbau einer Alterssicherung verbessern. So soll zum Beispiel die Pflichtversicherung der selbstständigen Handwerker in der gesetzlichen Rentenversicherung nach Paragraf 6 des Sechsten Sozialgesetzbuchs (SGB VI) und der Hebammen und Entbindungspfleger nach Paragraf 2 SGB VI aufgehoben werden. Ferner fordern die Liberalen in ihrem Antrag (16/11672) einen Zugang zur Riesterförderung auch für Selbstständige.
Bis Ende September 2008 wurden in Deutschland knapp 12 Millionen Riester-Verträge abgeschlossen. Das schreibt die Bundesregierung in dem Altersicherungsbericht 2008, der nun als Unterrichtung (16/11061) vorliegt. Nach dem schnellen Wachstum im Anschluss an die Einführung im Jahr 2002 und einer Stagnationsphase in den Jahren 2004 und 2005 habe sich die Zahl der Abschlüsse in den Jahren 2006 und 2007 deutlich erhöht, heißt es in dem Bericht. Auch in den ersten drei Quartalen 2008 habe sich der Anstieg mit 1,2 Millionen Neuabschlüssen fortgesetzt.
Laut Bundesregierung soll der Beitragssatz zur gesetzlichen Rentenversicherung bis zum Jahr 2011 stabil bei 19,9 Prozent bleiben und soll im Jahr 2012 auf 19,2 Prozent sinken.
Der Finanzausschuss hat dem Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Umsetzung der Beteiligungsrichtlinie (16/10536) zugestimmt. Union, SPD, FDP-Fraktion und die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen stimmten in der Sitzung am Mittwoch für den in einigen Punkten noch veränderten Entwurf, während die Linksfraktion dagegen stimmte. Mit dem Gesetz werden Hindernisse für grenzüberschreitende Fusionen von Finanzunternehmen beseitigt.